Open Ear Festival

18.Jul 2015
12:00
00:00

Weitere Informationen

Preis:

Alter: ohne Beschränkung

Acts: TALL TALL TREES (USA), LORELEY & ME,DIE ÜBLICHE VERDÄCHTIGE uvm.

Besonderes: Open Ear Festival – das werbefreie Openair im Neckertal (SG).

Website: www.openear.ch

Veranstalter

Beschreibung

Gibt’s bei uns nicht. Familien, Rentner, Schüler, alle sind sie herzlich willkommen bei uns und gern gesehene Gäste.

Veranstaltungsort

Openear Brunnadern

Brunnadern, Switzerland

Kategorien

Konzert, Openair

Ereignisbericht

Heutzutage werden die Dimensionen von Open Airs gerne in Fussballfeldern oder gar Kartoffeläckern gemessen. Beim Open Ear hingegen reicht der Garten eines Hauses vollkommen aus. Das wohl kleinste Open Air im Toggenburg kann sich aber durchaus sehen lassen. Die Devise "klein aber fein" trifft absolut auf das Open Ear zu. Im "Garten" des Jugendtreffs Brunnadern fühlte man sich nicht einfach als ein Open Air Besucher, sondern schon fast eher als Teil einer Familie. Einige Pavillons, eine Bar, ein Foodstand, eine Bühne mit spannendem Line-Up und viele relaxte Leute die das Festival in vollen Zügen geniessen; Mehr braucht es nicht. Kultur statt Kommerz, eine sehr angenehme Abwechslung in der allgegenwärtigen Reizüberflutung der heutigen Zeit.

Das Line-Up war somit dem Open Ear enstprechend sehr exquisit. Nach dem Singer-Songwriter Reemes rockte, bzw. rappte L-Echo die Bühne. Dieses mal organisierte er eine ganze Band und so durften die Zuschauer Live Hip Hop vom feinsten erleben. Loreley & Me fasszinierten mit elektronischem Bluesrock. Eine Drummachine, eine Gitarre und zwei ausgefallene Stimmen genügten um das Open Ear mit märchenhafter Musik zu füllen. 

Was für unglaubliche Musik man aus einem Banjo gepaart mit Effektboxen und einer Loopmachine herausholen kann, zeigte Tall Tall trees im letzten Gig. Mit Fingern, Händen, Schlägern und Geigenbogen traktierte Mike Savino aus den USA sein Instrument, so dass manch einer schon Mitleid für das arme Banjo empfand. Dass Mike sein Instrument liebt zeigt sich aber unbestritten nicht nur darin dass der es liebvoll mit einer farbigen LED Lichterkette aus dem Baumarkt ausgestattet hatte, welche sich sogar über eine Fernbedienung steuern liess. Immer wieder wurden die Klangfetzen mit der Loopmachine aufgenommen um in der endlosen Wiedergabe zu einem Musikkonstrukt der besonderen Art heran zu wachsen. Allerlei wilde Effekte fügten dem Ganzen noch mehr Würze hinzu und das Highlight war natürlich Mike selber der mit buschigen Bart und zerzausten Haaren auf der Bühne zuweilen abging wie Schmitz' Katze! 

So etwas sollte man gesehen haben, ist das Fazit! Dies gilt gleichwohl für die Künstler welche die Bühne belebten wie auch die familiäre Atmosphäre des Open Ears.

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